Zeitliche Deckung
Erzeugung und Wärmebedarf werden in Tages- und Saisonprofilen verglichen statt nur als Jahressummen betrachtet.
Wärmepumpe und Photovoltaik ergänzen sich, ihre Erzeugungs- und Lastprofile decken sich aber nicht automatisch. Der grösste Heizbedarf liegt häufig in Zeiten mit geringerem Solarertrag. Eine gute Planung verschiebt geeignete Lasten wie Warmwasser oder begrenzte thermische Speicherung in sonnige Zeitfenster, ohne Komfort, Effizienz oder Netzanschluss zu überfordern. Dafür müssen Energiemessung, Freigaben, Sollwerte und Systemgrenzen klar sein. Auch der verbleibende Netzbezug wird realistisch berücksichtigt.
Eine einfache Ein/Aus-Freigabe nutzt nur einen Teil der Möglichkeiten. Ebenso wenig sinnvoll ist es, Temperaturen ohne Grenze anzuheben, nur weil gerade Solarstrom verfügbar ist.
Erzeugung und Wärmebedarf werden in Tages- und Saisonprofilen verglichen statt nur als Jahressummen betrachtet.
Ladefenster lassen sich häufig gezielt legen; Speichertemperatur, Hygieneanforderungen und Bereitschaftsverluste bleiben begrenzend.
Fussbodenheizung und Gebäudemasse können begrenzt verschieben, dürfen aber nicht mit beliebiger Energiespeicherung gleichgesetzt werden.
Zähler, Wechselrichter, Energiemanager und Wärmepumpe benötigen klar definierte Daten oder Signale.
Netzanschluss, Hausverbrauch, Batteriespeicher und elektrische Zusatzheizung werden in einer gemeinsamen Priorität geordnet.
Die Wärmepumpe muss ihre eigenen Schutz-, Mindestlaufzeit- und Temperaturgrenzen jederzeit beibehalten.