Wärmebedarf
Heizung und Warmwasser werden in Kilowattstunden Wärme betrachtet, nicht mit der elektrischen Anschlussleistung verwechselt.
Der Stromverbrauch ergibt sich nicht aus Wohnfläche oder Geräteleistung allein. Für eine erste Einordnung wird der jährliche Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser durch eine realistisch angesetzte Jahresarbeitszahl geteilt; Hilfsenergie und besondere Betriebsweisen kommen hinzu. Entscheidend sind Gebäude, Klima, Wärmequelle, Vorlauftemperatur, Heizkurve und Nutzung. Eine seriöse Prognose weist deshalb Eingaben und Annahmen offen aus und nennt das Ergebnis als Bandbreite statt als Garantie.
Ein Prospektwert beschreibt einen definierten Prüfpunkt. Der reale Jahresverbrauch entsteht dagegen aus vielen Betriebsstunden mit wechselnden Aussen- und Systemtemperaturen.
Heizung und Warmwasser werden in Kilowattstunden Wärme betrachtet, nicht mit der elektrischen Anschlussleistung verwechselt.
Sie beschreibt das Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom über einen längeren Zeitraum und muss realistisch angesetzt werden.
Höhere erforderliche Temperaturen verändern die Arbeitsbedingungen; Heizflächen und Heizkurve gehören daher in die Beurteilung.
Speichertemperatur, Zirkulation, Zapfprofil und Ladezeiten können einen relevanten eigenen Verbrauchsanteil bilden.
Pumpen, Regelung, Begleitheizung oder ein elektrischer Zusatzheizer werden nicht stillschweigend ausgeblendet.
Zeitprogramme, Absenkung, Sperrzeiten und unnötig hohe Sollwerte beeinflussen das Ergebnis ebenso wie die Hardware.