KRONOTERMADAPT MAX
10–140 kW für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und öffentliche Gebäude.
10–140 kW für Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und öffentliche Gebäude.
ADAPT MAX ist eine modulierende Luft/Wasser-Wärmepumpe für grössere Heiz- und Kühlaufgaben. Die vier Systemgrössen verbinden ein bis vier 35-kW-Module zu vorkonfigurierten Einheiten. Dadurch lassen sich Teillast, Betriebssicherheit und spätere Projektanforderungen präziser abbilden als mit einem einzigen starren Wärmeerzeuger.
KRONOTERM entwickelt und produziert das System. KT Wärmesysteme übernimmt in der Schweiz die Einordnung für das konkrete Gebäude: Heizlast und Leistung bei Auslegungstemperatur, Hydraulik, Warmwasser, Schall, Aufstellung, Regelung, Inbetriebnahme und Cloud-Anbindung.
Spitzenwerte allein ersetzen keine Auslegung. Sie zeigen aber, ob die Baureihe grundsätzlich zum Temperatur-, Leistungs- und Aufstellungsprofil des Gebäudes passt.
Quelle und Bedingungen: KRONOTERM Produktblatt ADAPT MAX, Revision 11. Die erreichbare Leistung und Effizienz hängen vom Betriebspunkt und von der Systemauslegung ab.
Die Verkaufsbezeichnung 35, 70, 105 oder 140 kW ist nur der Einstieg. Für ein Schweizer Projekt zählt vor allem die Leistung am tatsächlichen Auslegungspunkt.
| Merkmal | 10035 | 10070 | 10105 | 10140 |
|---|---|---|---|---|
| Module | 1 | 2 | 3 | 4 |
| Max. Heizleistung A7/W30–35 | 35,40 kW | 70,74 kW | 106,09 kW | 141,43 kW |
| Max. Heizleistung A−7/W30–35 | 32,49 kW | 64,98 kW | 97,47 kW | 129,96 kW |
| Pdesignh W35, mittleres Klima | 27 kW | 53 kW | 80 kW | 106 kW |
| SCOP W35 / W55, mittleres Klima | 5,82 / 4,36 | 5,81 / 4,35 | 5,80 / 4,34 | 5,80 / 4,34 |
| Schallleistung LWA W35 / W55 | 49 / 50 dB(A) | 52 / 53 dB(A) | 54 / 55 dB(A) | 55 / 56 dB(A) |
| Netto B × H × T | 1575 × 1575 × 960 mm | 3375 × 1683 × 960 mm | 5000 × 1683 × 960 mm | 6625 × 1683 × 960 mm |
| Nettomasse | 482 kg | 1102 kg | 1630 kg | 2080 kg |
| R290-Füllmenge | 3,75 kg | 2 × 3,75 kg | 3 × 3,75 kg | 4 × 3,75 kg |
A7/W30–35 bedeutet 7 °C Aussenluft und Wasser von 30 auf 35 °C. A−7/W30–35 zeigt, wie sich die maximale Heizleistung bei tieferer Aussentemperatur verändert.
W35 und W55 dürfen nicht vermischt werden: Je höher die benötigte Vorlauftemperatur, desto tiefer fällt die saisonale Effizienz aus. Deshalb beginnt eine belastbare Wahl immer mit Heizlast und realem Temperaturniveau.
Der modulare Aufbau beeinflusst Teillast, Regelung, Wartung und Betriebssicherheit. Diese vier Punkte müssen bereits im Hydraulik- und Regelkonzept zusammengedacht werden.
10035, 10070, 10105 und 10140 kombinieren ein, zwei, drei oder vier Module in definierten Systemgrössen.
Modulierende Verdichter und die abgestimmte Regelung reduzieren unnötiges Takten, wenn die aktuelle Last unter der Spitzenlast liegt.
Fällt ein Modul aus oder wird gewartet, können verbleibende Module weiterarbeiten. Die verfügbare Gesamtleistung sinkt entsprechend – Redundanz muss deshalb geplant werden.
Mehrmodulige 70-, 105- und 140-kW-Systeme sind vorkonfigurierte Grössen. Darüber hinaus kann KT auch mehrere vollständige 10140-Systeme kaskadieren. KSM-Steuerung, Hydraulik, Elektroanschluss, Schall und Redundanz werden dafür als eigenes System projektiert.
Serviceflächen, Fundament, Transportweg und der Austausch einzelner Komponenten gehören in die frühe Anlagenplanung.
Eine spätere Erweiterung benötigt nicht nur Geräteplatz, sondern Reserven bei Hydraulik, Stromversorgung, Schall und Regelung.
Die Wärmepumpe ist nur ein Teil des Systems. Für Mehrfamilienhäuser, Schulen, Hotels und Gewerbe bestimmen Lastprofil, Warmwasser und Bestandsanlage die Lösung.
Norm-Heizlast, reale Verbrauchsdaten, Heizflächen und notwendige Vorlauftemperatur werden gemeinsam bewertet.
Massgebend ist nicht nur A7/W35, sondern die verfügbare Leistung bei der lokalen Auslegungstemperatur und dem benötigten Wasserniveau.
Wohnungszahl, Nutzung, Zapfprofil und Ladefenster bestimmen Speicher, Ladeleistung und mögliche Prioritäten.
Volumenstrom, Pufferspeicher, hydraulische Trennung, Pumpen und bestehende Verteilsysteme werden aufeinander abgestimmt.
Fundament, Luftführung, Abstände, Kondensat, Nachbarschaft und Beurteilungspunkt werden vor der Bestellung geprüft.
Heizkreise, Warmwasser, Spitzenlast, Gebäudeleittechnik, Cloud und Zuständigkeiten werden als Betriebsstrategie dokumentiert.
Die Herstellerwerte von 49 bis 56 dB(A) sind Schallleistungspegel der Systemgrössen und Temperaturanwendungen. Der Schalldruck an einem Fenster oder an der Parzellengrenze hängt zusätzlich von Abstand, Richtwirkung, Reflexionen, Betriebszeit und Aufstellort ab.
KT beurteilt deshalb nicht nur den Katalogwert, sondern die konkrete Situation und berücksichtigt einen geeigneten Betriebs- und Aufstellungsansatz.
ADAPT MAX verwendet das natürliche Kältemittel R290 mit einem sehr niedrigen GWP von 0,02. Je Modul sind 3,75 kg Kältemittel enthalten.
Für die Ausführung sind Herstellerangaben zu Sicherheitsbereich, Öffnungen, Zündquellen, Leitungsführung, Fundament und Kondensat verbindlich. Diese Punkte werden standortbezogen geprüft und dokumentiert.
Die Innensteuerungen bieten einen BMS-Anschluss über Modbus/RS485. Der Internetanschluss erfolgt per Ethernet/RJ45. Über CLOUD.KRONOTERM lassen sich Anlage, Heizkreise, Ereignisse und Betriebsparameter überwachen.
Für Betreiber ist entscheidend, welche Datenpunkte die Gebäudeleittechnik benötigt, wer Alarme erhält und wer Änderungen freigibt. KT definiert diese Schnittstellen zusammen mit Planer, Elektroplanung und Betreiber, statt die Cloud nur als App zu betrachten.
Auf Wunsch liefert KT zusätzlich eine Komplettsteuerung, die neben der Wärmeerzeugung auch Speicher, Heiz- und Kühlkreise, Warmwasser, Zusatzquellen, Photovoltaik und Energiemanagement koordiniert. Die Elektro- und Hydraulikprinzipien werden im eigenen CAD erstellt und versioniert.
Sanierung oder Neubau mit zentraler Heizung, hohen Warmwasseranteilen und sensibler Nachbarschaft.
Wechselnde Nutzungszeiten, Kühlbedarf, klare Betriebsführung und hohe Anforderungen an leisen Betrieb.
Gleichzeitige Heiz-, Kühl- und Warmwasserlasten mit definierten Spitzen und hohen Komfortanforderungen.
Gebäudeleittechnik, Prozess- oder Abwärme, Erweiterbarkeit und dokumentierte Zuständigkeiten im Betrieb.
Die wichtigsten Herstellerdokumente sind ohne Umweg erreichbar. Projektbezogene Hydraulik-, Fundament- und CAD-Unterlagen erhalten Fachpartner zusätzlich im Dokumentencenter.
Kurze Antworten für die Vorprüfung. Die definitive Auslegung erfolgt immer für das konkrete Gebäude.
Es sind definierte ADAPT-MAX-Systemgrössen aus zwei, drei oder vier Modulen. Auch mehrere vollständige ADAPT-MAX-10140-Systeme können kaskadiert werden. Das ist ein eigener Planungsschritt für KSM-Steuerung, Hydraulik, Elektroanschluss, Schall und Redundanz.
Bei A−7/W30–35 nennt KRONOTERM maximal 32,49 kW für die 10035, 64,98 kW für die 10070, 97,47 kW für die 10105 und 129,96 kW für die 10140. Bei höheren Vorlauftemperaturen gelten andere Werte.
Der Heizbetrieb erlaubt Wasseraustrittstemperaturen bis 75 °C. Ob das wirtschaftlich passt, hängt von Heizlast, Heizflächen und tatsächlich benötigter Vorlauftemperatur ab. Eine Heizkörper- und Betriebspunktprüfung ist deshalb wichtiger als der Maximalwert.
Zapfprofil, Wohnungszahl, Ladefenster, Speichertemperatur und Zirkulation bestimmen die Lösung. Je nach Projekt werden Puffer, Schichtenspeicher, Ladeleistung und Prioritäten so ausgelegt, dass Heizung und Warmwasser einander nicht unkontrolliert Leistung entziehen.
Verbleibende Module können bei Wartung oder Ausfall eines Moduls weiterarbeiten. Die Anlage hat dann aber weniger verfügbare Leistung. Ob diese Restleistung für den gewünschten Betrieb reicht, muss bereits in der Auslegung festgelegt werden.
Nein. 49 dB(A) ist der Schallleistungspegel der 10035 bei der 35-°C-Anwendung. Der Schalldruck am Beurteilungspunkt hängt unter anderem von Abstand, Richtwirkung, Reflexion, Aufstellort und Betriebsweise ab.
Ja. Die Innensteuerung unterstützt Modbus über RS485; Netzwerk und CLOUD.KRONOTERM werden über Ethernet angebunden. Die benötigten Datenpunkte und Zuständigkeiten sollten mit der Elektro- und MSR-Planung abgestimmt werden.
Benötigt werden mindestens Standort, Gebäudenutzung, Norm-Heizlast oder belastbare Verbrauchsdaten, Systemtemperaturen, Warmwasserprofil, verfügbare Aufstellfläche, Schallsituation, bestehende Hydraulik und gewünschte Redundanz.
Senden Sie uns Heizlast, Temperaturen, Warmwasserprofil und Aufstellplan. KT Wärmesysteme prüft daraus Leistungsgrösse, Hydraulik, Schall, Regelung und die nächsten Projektschritte.