Module und Wärmepumpen führen
- Aktivierung der verfügbaren Geräte oder Module
- Modulation und Laufzeitausgleich
- Freigaben, Betriebsarten und Störmeldungen
- Anbindung an CLOUD.KRONOTERM nach Systemkonfiguration
Mehrere Wärmepumpen ergeben erst dann eine belastbare Anlage, wenn Betriebspunkte, Stufenfolge, Hydraulik, Elektro, Schall, Warmwasser und Regelung gemeinsam ausgelegt werden. KT plant die Kaskade vom Wärmeerzeuger bis zur Wärmeabgabe.
Eine Kaskade verteilt den aktuellen Leistungsbedarf auf mehrere Wärmepumpen oder Module. Welche Einheit wann startet, wie lange sie läuft und welche Leistung verfügbar bleibt, wird nicht erst bei der Inbetriebnahme entschieden.
Die Auslegung beginnt mit Heizlast, Betriebspunkt und Lastverlauf. Dazu kommen Warmwasser-Spitzen, Temperaturzonen, Speicher, Abtauphasen, Mindestvolumenstrom, elektrische Anschlussleistung und die gewünschte Verfügbarkeit.
KT trennt die Ebenen sauber: Bei ADAPT 2 werden bis zu vier Geräte mit der normalen KRONOTERM-Regelung geführt. ADAPT MAX wird als abgestimmtes System aus ein bis vier internen Modulen geliefert; diese internen Einheiten werden mit KSM Max geführt. KSM Pro koordiniert übergeordnet bis zu zehn ADAPT-2- oder ADAPT-MAX-Geräte beziehungsweise Systeme inklusive Remote-Unterstationen.
Die richtige Anzahl Geräte ist nur ein Teil der Aufgabe. Entscheidend ist, wie Wärmeerzeugung, Verteilung und Gebäude im realen Betrieb zusammenarbeiten.
Heizlast, Aussentemperatur, Vorlauf und verfügbare Geräteleistung werden für den massgebenden Betriebspunkt zusammengeführt.
Stufenfolge, Modulation, Mindestleistung und Laufzeitausgleich werden auf den saisonalen Bedarf abgestimmt.
Primär- und Sekundärseite, Speicher, Pumpen, Ventile und hydraulische Entkopplung sichern die notwendigen Betriebsbedingungen.
Ladeleistung, Speicher, Zirkulation, Zeitfenster und Prioritäten werden getrennt von der reinen Raumheizlast geprüft.
Anschlussleistung, Freigaben, Sperren, Eigenstrom, Lastmanagement und mögliche Zusatzwärmeerzeuger erhalten eine klare Logik.
Aufstellung, gleichzeitiger Betrieb, Luftführung, R290-Sicherheitsbereiche und Zugänglichkeit werden als Gesamtanlage beurteilt.
Die Wärmepumpenregelung führt die Geräte. Eine übergeordnete Anlagensteuerung kann zusätzlich Wärmeabgabe, Speicher und Energieflüsse koordinieren.
Kaskadierbarkeit ersetzt keine Produktauswahl. Wärmequelle, Leistung, Temperatur, Schall, Aufstellung und Regelung bestimmen, welche Familie technisch sinnvoll ist.
Modular · 10035 bis 10140
Vorkonfigurierte Systeme mit einem bis vier internen Modulen; diese interne Ebene führt KSM Max. Mehrere ADAPT-MAX-Systeme gehören in die übergeordnete KSM-Pro-Ebene.
ADAPT MAX einordnen →
Produktfamilien · projektbezogen
ADAPT 2 kann mit bis zu vier Geräten mit der serienmässigen Regelung geführt werden. Weitere Produktfamilien werden nicht pauschal einer KSM-Pro-Ebene zugeordnet; massgebend sind aktuelle Herstellerfreigabe, Hydraulik, Regelung und Projektanforderung.
Heizwärmepumpen vergleichen →Inhaltlich geprüft am 26. Juli 2026. Für die Ausführung gelten die zum Planungszeitpunkt aktuellen Produkt-, Regler-, Elektro- und Hydraulikunterlagen sowie die bestätigte Projektkonfiguration.
Kurze Antworten für die Vorplanung. Die definitive Ausführung bleibt gebäude-, modell- und schnittstellenbezogen.
Mehrere Wärmepumpen oder Module werden über eine gemeinsame Betriebsstrategie so geführt, dass die verfügbare Leistung dem aktuellen Bedarf folgt.
Nein. Redundanz muss mit dem Lastfall, der verbleibenden Leistung und gemeinsam genutzten Komponenten geplant werden. Ein zusätzlicher Wärmeerzeuger allein beweist noch keine zugesicherte Verfügbarkeit.
ADAPT MAX wird als Systemgrösse mit einem bis vier internen Modulen geliefert; diese Ebene führt KSM Max. Mehrere ADAPT-MAX-Systeme oder gemischte Anlagen mit ADAPT 2 werden über KSM Pro projektiert, inklusive Hydraulik, Elektro, Schall, Remote-Unterstationen und Reserve.
Je nach Projekt kann sie Wärmepumpenfreigaben, Heizkreise, Speicher, Pumpen, Mischventile, Warmwasser, Zusatzwärmeerzeuger, Eigenstrom und Energiemanagement zusammenführen.
Benötigt werden Standort, Gebäudenutzung, Heizlast oder Verbrauchsdaten, Systemtemperaturen, Warmwasserprofil, Lastverlauf, Aufstellfläche, Schallsituation, bestehende Hydraulik, Elektroanschluss und gewünschte Verfügbarkeit.
Heizlast, Warmwasserspitzen, Betriebszeiten, Kühlung und geforderte Restleistung unterscheiden sich je nach Nutzung. Die passenden Planungswege ordnen diese Anforderungen ein, bevor Anzahl und Grösse der Geräte festgelegt werden.
Senden Sie uns Heizlast, Temperaturen, Warmwasserprofil und gewünschte Reserve. KT ordnet Systemgrösse, Kaskade, Hydraulik und Regelung gemeinsam ein.