Module und Wärmepumpen führen
- Aktivierung der verfügbaren Geräte oder Module
- Modulation und Laufzeitausgleich
- Freigaben, Betriebsarten und Störmeldungen
- Anbindung an CLOUD.KRONOTERM nach Systemkonfiguration
Mehrere Wärmepumpen ergeben erst dann eine belastbare Anlage, wenn Betriebspunkte, Stufenfolge, Hydraulik, Elektro, Schall, Warmwasser und Regelung gemeinsam ausgelegt werden. KT plant die Kaskade vom Wärmeerzeuger bis zur Wärmeabgabe.
Eine Kaskade verteilt den aktuellen Leistungsbedarf auf mehrere Wärmepumpen oder Module. Welche Einheit wann startet, wie lange sie läuft und welche Leistung verfügbar bleibt, wird nicht erst bei der Inbetriebnahme entschieden.
Die Auslegung beginnt mit Heizlast, Betriebspunkt und Lastverlauf. Dazu kommen Warmwasser-Spitzen, Temperaturzonen, Speicher, Abtauphasen, Mindestvolumenstrom, elektrische Anschlussleistung und die gewünschte Verfügbarkeit.
KT kann die eingesetzten KRONOTERM-Heizwärmepumpen bei geeigneter Hersteller- und Reglerkonfiguration kaskadieren – einschliesslich mehrerer vollständiger ADAPT-MAX-10140-Systeme. Die konkrete Kombination wird für jedes Projekt bestätigt und dokumentiert.
Die richtige Anzahl Geräte ist nur ein Teil der Aufgabe. Entscheidend ist, wie Wärmeerzeugung, Verteilung und Gebäude im realen Betrieb zusammenarbeiten.
Heizlast, Aussentemperatur, Vorlauf und verfügbare Geräteleistung werden für den massgebenden Betriebspunkt zusammengeführt.
Stufenfolge, Modulation, Mindestleistung und Laufzeitausgleich werden auf den saisonalen Bedarf abgestimmt.
Primär- und Sekundärseite, Speicher, Pumpen, Ventile und hydraulische Entkopplung sichern die notwendigen Betriebsbedingungen.
Ladeleistung, Speicher, Zirkulation, Zeitfenster und Prioritäten werden getrennt von der reinen Raumheizlast geprüft.
Anschlussleistung, Freigaben, Sperren, Eigenstrom, Lastmanagement und mögliche Zusatzwärmeerzeuger erhalten eine klare Logik.
Aufstellung, gleichzeitiger Betrieb, Luftführung, R290-Sicherheitsbereiche und Zugänglichkeit werden als Gesamtanlage beurteilt.
Die Wärmepumpenregelung führt die Geräte. Eine übergeordnete Anlagensteuerung kann zusätzlich Wärmeabgabe, Speicher und Energieflüsse koordinieren.
Kaskadierbarkeit ersetzt keine Produktauswahl. Wärmequelle, Leistung, Temperatur, Schall, Aufstellung und Regelung bestimmen, welche Familie technisch sinnvoll ist.
Modular · 10035 bis 10140
Vorkonfigurierte Systeme mit einem bis vier Modulen; weitere vollständige Systeme können durch KT in eine übergeordnete Kaskade eingebunden werden.
ADAPT MAX einordnen →
Produktfamilien · projektbezogen
Auch ADAPT 2, VERSI und ETERA können bei geeigneter Konfiguration in mehrstufigen Anlagen eingesetzt werden. Die Freigabe erfolgt modell- und projektbezogen.
Heizwärmepumpen vergleichen →Inhaltlich geprüft am 26. Juli 2026. Für die Ausführung gelten die zum Planungszeitpunkt aktuellen Produkt-, Regler-, Elektro- und Hydraulikunterlagen sowie die bestätigte Projektkonfiguration.
Kurze Antworten für die Vorplanung. Die definitive Ausführung bleibt gebäude-, modell- und schnittstellenbezogen.
Mehrere Wärmepumpen oder Module werden über eine gemeinsame Betriebsstrategie so geführt, dass die verfügbare Leistung dem aktuellen Bedarf folgt.
Nein. Redundanz muss mit dem Lastfall, der verbleibenden Leistung und gemeinsam genutzten Komponenten geplant werden. Ein zusätzlicher Wärmeerzeuger allein beweist noch keine zugesicherte Verfügbarkeit.
Ja. KT kann mehrere vollständige ADAPT-MAX-10140-Systeme in eine übergeordnete Kaskaden- und Anlagenlogik einbinden. Hydraulik, Elektro, Schall, Regelung und erforderliche Reserve werden dafür als eigenes System projektiert.
Je nach Projekt kann sie Wärmepumpenfreigaben, Heizkreise, Speicher, Pumpen, Mischventile, Warmwasser, Zusatzwärmeerzeuger, Eigenstrom und Energiemanagement zusammenführen.
Benötigt werden Standort, Gebäudenutzung, Heizlast oder Verbrauchsdaten, Systemtemperaturen, Warmwasserprofil, Lastverlauf, Aufstellfläche, Schallsituation, bestehende Hydraulik, Elektroanschluss und gewünschte Verfügbarkeit.
Senden Sie uns Heizlast, Temperaturen, Warmwasserprofil und gewünschte Reserve. KT ordnet Systemgrösse, Kaskade, Hydraulik und Regelung gemeinsam ein.