KT Wärmesysteme AG
Grosswärmepumpen · Systemplanung Schweiz

Grosswärmepumpen als vollständiges System planen.

Eine Grosswärmepumpe ist keine vergrösserte Einfamilienhauslösung. Für eine belastbare Planung werden Heiz- und Warmwasserlasten über den Tages- und Jahresverlauf, die Leistung am realen Betriebspunkt, Teillast, Redundanz, Hydraulik, Elektroanschluss, Schall und Gebäudeautomation gemeinsam betrachtet. KT verbindet diese Ebenen zu einer dokumentierten Systemlösung und ordnet ein, ob ein Einzelgerät, eine modulare Anlage oder eine Kaskade zum Projekt passt. Grundlage bleiben belastbare Projektdaten und klar ausgewiesene Annahmen.

Die Leistung ist nur eine von sechs Entscheidungen.

Bei grossen Anlagen bestimmt das Zusammenspiel der Gewerke die spätere Betriebsqualität. Ein hoher Nennwert allein sagt weder etwas über den kalten Betriebspunkt noch über die Regelbarkeit in der Übergangszeit aus.

Lastprofil

Raumheizung, Warmwasser, Spitzen und Betriebszeiten werden getrennt erfasst und anschliessend als Gesamtsystem bewertet.

Modularität

Einzelgerät, modulare ADAPT-MAX-Systeme oder eine übergeordnete Kaskade werden anhand des realen Leistungsbereichs verglichen.

Betriebssicherheit

Restleistung bei einem stillstehenden Modul, Wartungsfenster und projektspezifische Redundanz werden ausdrücklich festgelegt.

Hydraulik

Volumenströme, Temperaturspreizung, Speicher, Verbraucher und Erzeugerkreis erhalten ein abgestimmtes Funktionskonzept.

Elektro und Schall

Anschlussleistung, Absicherung, Anlaufverhalten, Leitungswege, Aufstellung und Immissionsorte werden früh koordiniert.

Gesamtregelung

Freigaben, Prioritäten, Störmeldungen, Energiemanagement und die Schnittstelle zur Gebäudeautomation werden dokumentiert.

Diese Grundlagen gehören in die Vorplanung.

  • Heizlast und Lastprofil statt ausschliesslich installierter Altleistung
  • Temperaturniveaus, Heizkurven und Wärmeabgabe je Verbrauchergruppe
  • Warmwasserbedarf, Ladefenster und zulässige Leistungsspitzen
  • Wärmequelle, Aufstellflächen, Schallpunkte und Leitungsführung
  • elektrische Anschlussbedingungen und übergeordnete Steuerung
  • gewünschte Verfügbarkeit, Etappierung und Inbetriebnahmekonzept

Von der Frage zum belastbaren Konzept.

  1. Gebäude, Nutzung, Lasten und vorhandene Unterlagen strukturiert erfassen.
  2. Betriebspunkte, Wärmequelle, Schall, Elektro und Hydraulik vorprüfen.
  3. Systemvariante, Modularität, Redundanz und Regelkonzept dokumentieren.
  4. Ausführung, Inbetriebnahme und Betriebsübergabe gewerkeübergreifend vorbereiten.