KT Wärmesysteme AG
Mehrfamilienhaus · Neubau und Ersatz

Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser richtig auslegen.

Im Mehrfamilienhaus müssen Raumheizung und Warmwasser für mehrere Wohnungen verlässlich zusammenspielen. Entscheidend sind nicht nur die gesamte Heizlast, sondern auch Zapfprofile, Temperaturniveaus, Ladezeiten, Schall, Aufstellung, Hydraulik und die gewünschte Verfügbarkeit. KT prüft diese Anforderungen als zusammenhängendes System und entwickelt daraus eine nachvollziehbare Lösung mit passender Wärmepumpe, Speicherstrategie, Regelung und Schnittstellen. Offene Daten und Entscheidungen werden für alle beteiligten Fachrollen sichtbar dokumentiert.

Wohnkomfort entsteht in der Systemabstimmung.

Mehrere Wohnungen erzeugen unterschiedliche Lasten und Nutzungszeiten. Die Planung muss deshalb Spitzen abdecken, ohne den überwiegenden Teillastbetrieb mit einer unnötig grossen Erzeugerleistung zu verschlechtern.

Heizlast

Gebäudehülle, Wohnungen, Lüftung, Heizflächen und reale Systemtemperaturen bilden die Grundlage der Leistungswahl.

Warmwasser

Zapfprofil, Speichervolumen, Ladeleistung und Ladezeiten werden separat von der Raumheizung dimensioniert.

Kaskade

Mehrere Leistungsstufen können Teillast, Wartbarkeit und Restleistung verbessern, wenn Regelung und Hydraulik dazu passen.

Schall und Aufstellung

Fassade, Dach, Innenaufstellung und Umgebung werden mit Leitungswegen, Servicezugang und Immissionsorten verglichen.

Verteilung

Heizgruppen, bestehende Zentralen, Speicher, Wohnungsstationen und Warmwasserzirkulation werden funktional eingeordnet.

Betrieb

Messung, Betriebsdaten, Störmeldungen, Zuständigkeiten und Servicezugang werden vor der Übergabe geklärt.

Unterlagen für eine belastbare Variantenprüfung.

  • Pläne, Energiebezugsflächen und Nutzung der einzelnen Gebäudeteile
  • Heizlast oder nachvollziehbare Verbrauchsdaten mit Zeitraum
  • Heizflächen, Heizkurven und erforderliche Vorlauftemperaturen
  • Warmwasserverbrauch, Anzahl Wohnungen und vorhandenes Speichersystem
  • mögliche Aufstellorte, Immissionspunkte und technische Zentrale
  • Elektroanschluss, Gebäudeautomation und gewünschte Betriebssicherheit

Von der Frage zum belastbaren Konzept.

  1. Gebäude, Wohnungen, Heizflächen und Verbrauchsdaten vollständig ordnen.
  2. Raumheizung, Warmwasser, Schall und elektrische Randbedingungen berechnen.
  3. Einzelanlage und Kaskadenvarianten mit Hydraulik und Regelung vergleichen.
  4. Ausführung, Inbetriebnahme, Dokumentation und Serviceweg festlegen.